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Primavera Hosting und Lizenzmanagement

Beim Primavera Hosting sollten Nutzungsrechte und technische Bereitstellung gemeinsam geplant werden. Welche Lizenzen erforderlich sind, hängt von den konkreten Produkten, Verträgen und Nutzungsarten ab. Wenn ein Team in Deutschland und an weiteren europäischen Standorten arbeitet, sollten alle vorgesehenen Nutzergruppen in der Bestandsaufnahme erscheinen.

Produkte und Nutzerarten inventarisieren

Erfassen Sie, welche P6 Komponenten tatsächlich verwendet werden und welche Personen nur lesen, planen oder administrieren. Nehmen Sie Integrationen und Testumgebungen in die Übersicht auf. Diese Bestandsaufnahme verhindert, dass ein Hosting-Angebot allein anhand der Zahl aktiver Planer bewertet wird. Entscheidend ist, welche Funktionen in welcher Umgebung gebraucht werden und welche Rechte der vorhandene Vertrag dafür vorsieht.

Verträge mit dem Zielbetrieb abgleichen

Prüfen Sie vorhandene Lizenzunterlagen auf Geltungsbereich, Metrik und Regeln für externe Infrastruktur. Bei Unklarheiten sollte die zuständige Vertragsstelle oder der Rechteinhaber die konkrete Nutzung bestätigen. Dass eine Software technisch in einer gehosteten Umgebung startet, belegt keine entsprechende Berechtigung. Halten Sie die geprüfte Konfiguration schriftlich fest, damit spätere Änderungen an Nutzerzahl oder Architektur erneut bewertet werden können.

Datenbank und Zusatzkomponenten einbeziehen

Zum Gesamtbild gehören gegebenenfalls Datenbank, Betriebssystem, Remote-Zugriff und Berichtswerkzeuge. Wer diese Komponenten bereitstellt und welche Nutzungsrechte dafür gelten, sollte pro Schicht geklärt werden. Ein Vertrag für die P6 Anwendung beantwortet nicht automatisch Fragen zu SQL Server oder zusätzlichen Werkzeugen. Vergleichen Sie Angebote deshalb mit einer gemeinsamen Komponentenliste, statt einzelne Lizenzposten isoliert zu betrachten.

Änderungen kontrolliert nachführen

Neue Teams, externe Planer oder eine zusätzliche Testumgebung können den ursprünglichen Bedarf verändern. Legen Sie einen einfachen Prozess fest: Änderung melden, technische Auswirkung prüfen, Lizenzlage klären und erst dann Zugriff einrichten. Eine regelmäßig gepflegte Liste von Produkten, Umgebungen und berechtigten Nutzergruppen erleichtert Budgetplanung und Nachweise. Sie ersetzt keine Vertragsprüfung, macht deren Ausgangsdaten aber verlässlich.

Häufige Fragen

Sind P6 Lizenzen im Hostingpreis enthalten?

Das hängt vom konkreten Angebot ab. Lassen Sie Anwendung, Datenbank und weitere Komponenten einzeln ausweisen und gleichen Sie sie mit den vorhandenen Verträgen ab.

Warum muss eine Testumgebung in die Lizenzplanung?

Sie ist eine zusätzliche Nutzungskonfiguration. Ob und wie sie abgedeckt ist, ergibt sich aus den einschlägigen Vertragsbedingungen.

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