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Migration einer Primavera P6 Umgebung ins Hosting

Der Umzug einer Primavera P6 Umgebung ins Hosting ist ein Daten- und Prozessprojekt. Ein belastbarer Ablauf verbindet Bestandsaufnahme, Probelauf und fachliche Abnahme, bevor das Team produktiv umschaltet.

Den Ausgangszustand erfassen

Dokumentieren Sie P6 Version, Datenbank, Schnittstellen, Benutzergruppen und geplante Wartungsfenster. Prüfen Sie außerdem, welche Projekte aktiv sind und welche Archive nur lesbar bleiben müssen. Eine Liste mit Kalendern, Codes, Rollen, Ressourcen und benutzerdefinierten Feldern macht spätere Vergleiche möglich. Für verteilte Teams in Deutschland und Europa sollten auch Zeitzonen und Zugriffswege erfasst werden.

Daten und Abhängigkeiten bereinigen

Vor dem Export lohnt sich ein Blick auf verwaiste Benutzer, doppelte Stammdaten und nicht mehr genutzte Integrationen. Legen Sie fest, welche Daten vollständig mitwandern und welche getrennt archiviert werden. Schnittstellen zu ERP, Reporting oder Dokumentenablage benötigen eigene Testfälle: Eine erfolgreiche Anmeldung in P6 sagt noch nichts darüber aus, ob nächtliche Importe oder Berichte korrekt laufen.

Einen vollständigen Probelauf durchführen

Spielen Sie eine Kopie in die Zielumgebung ein und lassen Sie Planer typische Aufgaben erledigen: Terminplan öffnen, Fortschritt buchen, Baseline vergleichen und einen Bericht erzeugen. Halten Sie Mengen und Stichproben vor und nach dem Transfer fest. So fallen fehlende Anhänge, abweichende Berechtigungen oder langsame Abfragen auf, solange das Quellsystem noch ohne Zeitdruck verfügbar ist.

Umschaltung und Rückweg festlegen

Für den Produktionstermin braucht es einen Schreibstopp, einen letzten Datenabgleich und benannte Personen für technische sowie fachliche Freigaben. Kommunizieren Sie, ab wann Teams im neuen System arbeiten. Definieren Sie vorab, welche Fehler einen Rückwechsel auslösen und wie neue Eingaben dann behandelt werden. Nach der Umschaltung hilft eine kurze Phase mit engmaschiger Prüfung der wichtigsten Projekte und Schnittstellen.

Häufige Fragen

Was sollte bei einer P6 Migration zuerst geprüft werden?

Beginnen Sie mit Version, Datenbank, Integrationen und aktiven Arbeitsabläufen. Daraus ergeben sich Exportverfahren, Testumfang und ein realistisches Wartungsfenster.

Woran erkennt man einen gelungenen Probelauf?

Nicht allein am erfolgreichen Import. Fachanwender sollten ausgewählte Projekte, Berechtigungen, Baselines, Berichte und Schnittstellen gegen die Ausgangsumgebung prüfen.

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